Richtig!
Über 40 Jahre besteht nunmehr der 1. Kölner Karate Club Bushido 1961 e.V.!
Es braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden, dass dieser Karateverein zu den ältesten in ganz Deutschland gerechnet werden kann.
Entwicklung
Im Juli 1961 trafen sich die späteren Begründer des 1. Kölner Karatevereins in der Karate Sommerschule Bad Homburg. Hier beschlossen Sie, sich nach Abschluss des Sommer-Lehrgangs weiterhin in Köln zum Training zu treffen. Die erste Zeit wurde im Saal einer Gaststätte trainiert. Die kleine Gruppe von ca. 10 Personen bekommt dann im Frühjahr 1962 die Sporthalle der Schule Kapitelstraße in Köln-Kalk als Trainingsraum zur Verfügung gestellt. Dort findet auch der erste Lehrgang mit japanischen Lehrmeistern statt. Unter ihnen Sensei Murakami. Berühmte Karatepioniere wie Bundestrainer Götz, Großmeister Kanazawa sowie Großmeister Nagai und Sugimura führten in den folgenden Jahren weitere Lehrgänge durch. 1971 gelang es dem Verein den frischgebackenen Europameister Horst Handel als Vereinstrainer zu gewinnen. Horst Handel war von 1966-1971 nach Japan gereist, um dort bei der JKA sein Karate-Instructor Diplom abzulegen. 1973 verließ er unseren Verein um Verbandstätigkeiten zu übernehmen.
Die Vorstandsarbeit wurde von verschieden Leuten wahrgenommen, doch 1975 wurde der heutige Ehrenpräsident Hanspeter Berghaus in den Vorstand gewählt. Auf sein Betreiben hin wurde 1977 die erste Kindergruppe eingeführt. Desweiteren wurden Leistungs- und Breitensportgruppen gebildet, um den Wünschen der Mitglieder gerecht zu werden.
Ausblick
Nach 40 Jahren Vereinsarbeit hat der Verein heute noch über 120 Aktive und Passive Mitglieder. Dies erscheint dem einen oder anderen nicht viel, doch ist zu bedenken, dass gerade der Kölner Raum von Karate-Vereinen und kommerziellen Studios geradezu überschwemmt ist.
Das Training findet immer noch in den gleichen Hallen statt und ein wesentlich größeres Expandieren ist nicht zu erwarten. Expandieren möchte man jedoch auf sportlicher Erfolgsebene, und hierfür stehen die Weichen nach den jüngsten Erfolgen auf der Bezirksmeisterschaft sehr gut.
Unser soziales Engagement gilt besonders den jüngeren Karatekas. Gerade im Jugendbereich gilt unser Interesse der intensiven Betreuung. Unter Einbeziehung der Eltern und Geschwister versuchen wir im Verein eine familiäre Atmosphäre zu schaffen.
Der Vorort Kalk hat eine über dem Bundesdurchschnitt liegende Arbeitslosenquote, so dass wir bei schwierigen finanziellen Verhältnissen Kinder und Jugendliche von der Beitragspflicht befreien und sogar den Karateanzug stellen. Auch im Hövi-Land, das über 500 sozial benachteiligten Kindern eine Ferienfreizeit bietet sind wir mit Karate-Workshops vertreten. Umsonst, das versteht sich von selbst. Geplant ist, zur Einbindung von Kindern in den Verein und die Sportart,die Eröffnung von Soundkarategruppen.
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